Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik/Leibniz Universität Hannover
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik/Leibniz Universität Hannover
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Geschichte des IAL

Das Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) entstand im Jahr 2001 durch die Zusammenführung der beiden Institute für Elektrische Maschinen und für Leistungselektronik.

Das Institut für Elektrische Maschinen wurde 1924 gegründet und ging aus dem ersten elektrotechnischen Institut der Technischen Hochschule Hannover hervor, das bereits 1884 eingerichtet wurde. K. Humburg leitete das Institut bis 1954. Das Institut wurde vor allem durch die bahnbrechenden wissenschaftlichen Leistungen von H. Jordan in den sechziger Jahren weltweit bekannt. Auf der Grundlage der Drehfeldtheorie entwickelte Jordan Berechnungsverfahren für magnetisch erregte Schwingungen und Geräusche, Pendelmomente und andere Parasitärwirkungen von Oberfeldern, die im wesentlichen bis heute den Stand der Technik prägen. Seit 1975 baute H.O. Seinsch das internationale Renommee durch seine Arbeiten zu Antrieben mit Drehfeldmaschinen aus. Parallel dazu arbeitet H.-D. Stölting seit 1980 auf dem Gebiet der Kleinmaschinen, u. a. mit bahnbrechenden Arbeiten zur Miniaturisierung. Probleme an Antrieben mit Drehfeldmaschinen sowie Klein- und Mikroantriebe stehen auch im Mittelpunkt von aktuellen Forschungsaktivitäten am Institut.

Der Lehrstuhl für Grundlagen der Elektrotechnik und Leistungselektronik wurde 1978 gegründet und in den darauffolgenden Jahren von K. Heumann hinsichtlich Forschung und Lehre aufgebaut. Aufgrund der intensiven Entwicklung dieser Disziplin entstand unter J. Nestler im Jahre 1991 das eigenständige Institut für Leistungselektronik. Forschungsaktivitäten befassen sich mit leistungselektronischen Systemen und ihrer Steuerung und Regelung für Anwendungen in geregelten Antriebssystemen und in der elektrischen Energieversorgung.

Die Zusammenführung zu einem gemeinsamen Institut unter Beibehaltung eigenständiger Fachgebiete spiegelt die technologische Entwicklung hin zu integrierten Gesamtsystemen wieder. Diese Struktur ermöglicht einerseits eine sehr enge Kooperation und bietet andererseits stark ausgeprägte Fachkompetenzen in beiden Fachgebieten.