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im Fachbereich Elektrische Maschinen und Antriebssysteme
Die Forschungsschwerpunkte beziehen sich hauptsächlich auf Antriebssysteme mit Induktion- oder Synchronmaschinen für industrielle Anwendungen und auf alle Arten elektrischer Kleinmaschinen.
Stichworte- Neuartige Berechnungsmethoden für die Kenngrößen und das Betriebsverhalten von herkömmlichen Maschinen (z.B. Null- oder Subtransient-Impedanz von Schenkelpol-Synchronmaschinen) oder neuartigen Maschinen (z.B. Verluste im Dämpfungszylinder von permanentmagneterregten, umrichtergespeisten Synchronmotoren für hohe Drehzahlen); Entwicklung kombinierter analytisch-numerischer Berechnungsverfahren
- Berechnungsmethoden zum Entwurf und Betriebsverhalten bei Neuentwicklungen von nichtkonventionellen Maschinen (z.B. Zweifeld-Induktionsmotor mit zwei Ständerwicklungen für unterschiedliche Polzahlen, aber nur einer isolierten Läuferwicklung)
- Berechnungsverfahren für Elektronikmotoren unter Berücksichtigung der Ansteuerschaltungen und des Stromverlaufs
- Berechnungsverfahren für Direktantriebe (Hybridmotoren, Elektronikmotoren mit unterschiedlichen Pol- bzw. Zähnezahlen in Ständer und Läufer), Optimierung (z.B. Verringerung von Rastmomenten und Geräuschen)
- Entwicklung von Mikromotoren (rotierende und Linear-Motoren)
- Entwurf und Optimierung von Wicklungen, insbesondere Zahnspulenwicklungen
- Berechnung elektromagnetischer und mechanischer Beanspruchungen in Antriebssystemen während Ausgleichsvorgängen (z.B. Anlauf, drei- oder zweipolige Klemmenkurzschlüsse, Spannungswiederkehr, Netzumschaltungen) mit Hilfe von digitaler Simulation
- Untersuchung der Anlaufprobleme einsträngiger Synchronmotoren, Verbesserung des Wirkungsgrades, Entwicklung kostengünstiger Steuerungen zwecks Vergrößerung der Abgabeleistung
- Berechnung elektromagnetisch erregter Schwingungen (z.B. Gehäuseschwingungen von doppelter Netzfrequenz in zweipoligen Käfigläufermotoren) mit Hilfe von analytischen und numerischen Methoden
- Parasitäre Erscheinungen durch Oberschwingungen und Luftspalt-Oberfelder (z.B. Magnettöne, Wellenspannungen, einseitig magnetische Züge, Zusatzverluste, Pendelmomente)
- Diagnose von Fehlern und Störungen (z.B. Läufer-Exzentrizitäten, Unsymmetrien in Käfigläufern, alle Arten von Wicklungsfehlern) durch spezielle Meßspulen
- Gegenseitige Beeinflussung von leistungselektronischen Schaltungen und drehenden elektrischen Maschinen (Maßnahmen zur Optimierung)
- Netzrückwirkungen und andere EMV-Effekte bei drehenden elektrischen Maschinen
im Fachbereich Leistungselektronik und Antriebsregelung
Das Spektrum der Forschungsaktivitäten umfasst den Einsatz von Leistungshalbleitern, die Entwicklung von leistungselektronischen Systemen sowie Modulations- und Regelungsverfahren für die Anwendungsfelder Mikroaktoren, Industrieantriebe, Energieversorgung und Automotive.
Stichworte- Charakterisierung und messtechnische Untersuchung von Leistungshalbleitern (MOSFET, IGBT, SiC Bauelemente) mit Spannungen zwischen 3 V und 6500 V und Strömen zwischen 0,1 A und 3000 A
- Entwicklung von Gateansteuerungen für IGBTs, z.B. mit digitaler Signalverarbeitung und adaptiver Optimierung des Schaltverhaltens
- Analyse, Berechnung und optimale Dimensionierung von Schaltungen der Leistungselektronik nach elektrischen und thermischen Gesichtspunkten
- Aufbau und Untersuchung von Umrichtern mit neuartigen Leistungshalbleitern aus SiC für industrielle und automotive Anwendungen
- Spannungswandler mit Switched Capacitors als Ansteuerung für Mikromotoren
- Gleichspannungswandler für Brennstoffzellen-Systeme zur dezentralen Stromerzeugung
- Ansteuerschaltungen für Energiesparlampen
- Neuartige Modulationsverfahren für Pulswechselrichter mit niedriger Taktrate (SB-ZePoC)
- Steuerung und Regelung für modulare Multilevel-Umrichter
- Konzepte für Mittelspannungsumrichter zur Anbindung von Batteriespeichern ans Mittelspannungsnetz
- Netzseitige Regelungskonzepte für Windenergieanlagen mit Vollumrichter im MW-Bereich
- Hochdynamische Regelung inselnetzfähiger Generator-Umrichter-Systeme
- Antriebsregelung für hochdynamische Antriebe mit Sinus-Ausgangsfilter und niedriger Schaltfrequenz
- Drehgeberlose Regelung von Synchronmaschinen bei niedriger Drehzahl
- Hochdynamische und aufwandsarme Lageregelung für Mikromotoren (modifizierte analoge Sliding-Mode-Regelung)
- Antriebssysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge
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Letzte Änderung: 30.04.2009
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